SUPen am Es Trenc bei Wind aus Ost

 

Freitagabend auf der Standardspazierrunde mit dem haarigen Mitbewohner und der bekannten Frage, was machen wir morgen?

SUPen, faulenzen an der Cala Mesquida oder weiter arbeiten?! Oder...

Der Wetterfrosch sagt Sonne und Temperaturen über 30Grad Celsius voraus. Super!

Naja, ist auch Hochsommer, was sich nicht nur an den höheren Temperaturen und den ringsum laufenden Klimaanlagen bemerkbar macht, sondern auch an der touristischen Bevölkerung. Die vorherrschenden Hautfarben sind weiß und rot, wobei die dunklere Farbe überwiegt. Ob die Wirkung von Sonnencreme noch nicht bei allen bekannt ist?! ;-)

 

Am nächsten Tag soll es allerdings auch windig sein! Wind aus Ost mit bis zu 35km/h… Was mag ein Stand-up Paddler gar nicht? Genau, Wind! Zumindest nicht, wenn dieser einem entgegen kommt.

Unsere Wahl fiel auf den Süden der Insel und trotz der windigen Vorhersage, einen SUP-Tag einzulegen.

Kurz die Arbeitsteilung, „was brauchen wir alles“ und die Aufstehzeit besprochen. Unnötig zu erwähnen, dass nur der frühe Aufsteher, eine früher SUPer ist.

Um 9Uhr waren wir in Colonia Sant Jordi und hatten den ersten Kontakt mit dem nassen salzigen Element. Vorher haben wir noch den wasserdichten Seesack mit unserem Kram gefüllt und uns dick mit Sonnencreme eingeschmiert.

Es Trenc wir kommen!

 

Schnell stellte sich raus, dass die Windprognosen nicht ganz stimmten und wir wider Erwarten Gegenwind hatten. Deshalb kamen wir zwar nicht schnell von der Stelle, dafür aber beständig und die Wasserfarbe entschädigte uns für alle Mühen.

Am Vormittag haben wir einen ersten Strandstop eingelegt bei dem wir unsere selbstgemachten Bocadillos verdrückten und uns die vorbeilaufenden Leute anschauten. Es gab alles zu sehen! Von jung bis alt, von angezogen bis nackt, von weißer Haut bis zum dunkelbraunen Ledernacken. Letztgenannte erinnerten mehr an alte durchgesessene Ledersofas. Familien, verschiedene sortierte Gruppen und Einzelne, die irgendwie einen suchenden Eindruck machten, gab es ebenfalls. Spannend!

Weiter gepaddelt sind wir natürlich auch noch, immer am Strand entlang und gegen den Wind. Auf dem Rückweg drehte der Wind tatsächlich auf die vorhergesagte Richtung, was für uns bedeutete, Gegenwind.

Deshalb gab es unterwegs noch den einen oder anderen Badestopp und einen längeren Aufenthalt in einem strandnahen Chiringuito (Strandbar).

Am Ausgangspunkt angekommen, nach über 6 Stunden auf und am Wasser waren wir platt. Gegenwind ist wirklich nicht des SUPers Freund.

Tipp am Rande > Wenn man auf dem Board sitzend paddelt kommt man bei Gegenwind besser von der Stelle! :-)

 

Auf der Rückfahrt von Colonia Sant Jordi Richtung nach Cala Ratjada gab es noch einen schönen entspannten Zwischenstopp in Ses Salines. Nettes Dörfchen mit hübschen Cafes und Restaurants.

Jan



Karte: Playa Es Trenc und mit unserem Start- und Zielpunkt.



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